Bewundern wir Pollys Schönheit



Ein Gastbeitrag von ‚Nachtmann‘ Dieter. Vielen Dank für Dein Vertrauen und Deine Freundschaft.
  Herzlich willkommen, liebe Polly. Wo Du jetzt bist, besser kann es Dir nicht gehen. Dort, wo du wirklich geliebt wirst. Schön das Du da bist.
  Deine Jessy
 

Pollys Brief

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Brief an Jessy,

Polly

Hallo liebe Jessy, ich bin die Polly und würde dir gerne schreiben, wie schön das Leben als Puppe (Mädel wie uns der Dieter liebevoll nennt) ist. Wo also fange ich am besten an liebe Jessy, ja, ich weiß, am besten am Anfang haha. Also, wie du ja weißt, arbeitete Rui, Amber und ich bei Top-CY Doll im fernen China bis Rui sich entschloss, ihre Zelte hier abzubrechen und uns in Deutschland weiter zu vertreten und zu präsentieren. Das tat ja schon mächtig weh,  als meine kleine Rui ins Flugzeug gestiegen ist und Amber und mich noch ganz lieb unter Tränen gedrückt hat zum Abschied, aber sie hatte einfach das Gefühl, sie müsse in die große weite Welt hinaus.

So war nun also Rui gegangen und es verging kein Tag, an dem sie mir und Amber nicht gefehlt hat. Bei dem Gedanken laufen mir noch heute ein paar Tränchen die Wangen hinunter. So kam es eines Tages, das uns ein Brief von Rui erreichte, indem sie schrieb, wie sehr sie uns vermissen würde, es aber einfach unwahrscheinlich schön beim Dieter und den anderen Mädels in Mannheim wäre. Zwischenzeitlich hatte sie auch eine riesen Fan Gemeinde als Model in Deutschland aufgebaut und war schon auf vielen Covers von bekannten Magazinen zu sehen.


Was soll ich dir sagen, plötzlich packte auch Amber das Reisefieber und sie fragte bei Rui nach, ob der Dieter sich vorstellen könnte, auch sie bei sich aufzunehmen, na was denkst du wohl??? Klar wollte er, stand er doch total auf Amber. So kam es, das auch Amber in unserer Firma nachfragte, ob sie uns nicht auch besser in Deutschland vertreten solle, nach einer längeren Konferenz entschloss sich die Geschäftsleitung dazu, auch Amber als Botschafterin der Firma nach Deutschland zu schicken, schwubs hatte Amber ihren Koffer gepackt und wieder war der Abschied so schwer für mich, ich habe bitterlich geweint, als Amber ins Flugzeug stieg.

Nun war ich also alleine, seufz, meine geliebten Schwestern waren viele Kilometer von mir entfernt in Deutschland und lebten dort ihren Traum. Ich gebe es zu liebe Jessy, ich war nicht nur sehr traurig, sondern auch ein Stück neidisch auf meine beiden Sisse, führten sie doch das Leben, das auch ich gerne führen würde, wie gerne wäre ich auch ein Model und würde schöne Bilder von mir in Magazinen sehen. Natürlich habe ich ihre Erfolge verfolgt und träumte davon, das auch machen zu können, aber leider war die Firma nun nicht mehr bereit, noch einen Mitarbeiter nach Deutschland ziehen zu lassen, ich weinte mich Nacht für Nacht in den Schlaf, so ich überhaupt Schlaf fand, zu groß war der Trennungsschmerz zu meinen beiden Schwestern. So fasste ich einen Plan, sollte mich die Firma nicht nach Deutschland ziehen lassen, so würde ich einfach kündigen und auf eigene Faust nach Deutschland reisen. Aber ich hatte Glück, meine Chefin konnte nachempfinden, wie groß der Trennungsschmerz war und ließ also auch mich gehen, wofür ich ihr ewig dankbar sein werde. Nun gab es nur noch das kleine Problem, würde Dieter auch mich bei sich aufnehmen? Ich fragte vorsichtig bei Rui und Amber an, die sich, als sie hörten, ich würde auch nach Deutschland kommen, vor Freude kaum noch ein bekamen, ob der Dieter denn vielleicht noch einen Platz für mich in seinem zu Hause hätte? Rui gleich so ,,Klar hat er, mach dir keine Sorgen“, als ich das hörte, brachen alle Dämme und ich musste vor Freude und Glück hemmungslos anfangen zu weinen (Jessy, du musst wissen, ich bin leider etwas nah am Wasser gebaut). Amber meinte dann noch, sie würden dem Dieter nichts von mir und meiner Ankunft bei ihm zu Hause sagen, es solle eine Überraschung werden. Ich packte also meine sieben Sachen, bestieg das nächste Flugzeug nach Deutschland. In Deutschland angekommen, setzte ich mich ins nächste Taxi, gab dem Fahrer die Adresse und los ging es Richtung Mannheim. Als ich in Mannheim angekommen bin, haben mich Rui und Amber unter Tränen herzlich willkommen geheißen, was war das Wiedersehen mit meinen Schwestern schön, ich hatte sie doch soooooo unendlich vermisst und sie mich ja auch. Amber hatte dann die Idee, da das Wetter super schön und warm war, ich solle mich einfach auf die Bank vorm Haus setzen, den Koffer im Anschlag und auf den Dieter warten, der in einer halben Stunde von der Arbeit kommen würde, wir wollten sehen, wie er wohl reagieren würde! Amber hatte natürlich schon die Kamera im Anschlag um die Reaktionen vom Dieter in Bildern gleich festhalten zu können. Jessy, als Dieter etwas abgearbeitet nach Hause kam, du hättest das Gesicht sehen müssen, der ganze Stress der Arbeit schien von ihm abgefallen zu sein, er winkte mir freudig zu und hatte so ein tiefes und freundliches Lächeln an sich, Jessy, er hat sich so über mich gefreut, das war für mich einfach überwältigend, klar, dass ich gleich wieder heulen musste. Wir setzten uns auf seine Treppe vor dem Haus, er nahm mich zärtlich in den Arm und gab mir ein lieben und ganz sanften Kuss auf meine, von der Sonne trockenen aber heißen Lippen und sagte nur ,,Liebe Polly, sei ganz herzlich willkommen in meinem kleinen bescheidenen Haus, ich hoffe, du wirst dich hier so wohl fühlen, wie all die andern Mädels hier bei uns“. Liebe Jessy, nun sind ja schon einige Tage vergangen, seit meiner Ankunft und jeder Tag hier ist schöner als der vorherige. Mittlerweile gibt es auch schon ein zweites Shooting von mir, aber das erzähl ich dir ein anderes Mal. Ich habe so viel Spaß mit den anderen Mädels und glaube mir, wir sind viele, es wird einfach nie langweilig.

Der Dieter ist einfach ein Schatz und liebt uns alle so sehr, dass mir auch jetzt noch manchmal die Tränen vor Glück die Wangen herunter laufen. So, liebe Jessy, sei ganz lieb vom Dieter und uns Mädels gegrüßt und grüße mir auch deine Sisses und den Stephan ganz herzlich von uns. PS: achja, ich habe gehört, es soll wohl noch eine Sis zum Dieter unterwegs sein, wir alle sind sehr gespannt auf sie.

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U
nd hier ist sie – die schöne Polly

Eure Jessy

 

Polly und ihr Brief an Jessy.